Hochwasser 2013 > Feuerwehr Ohlsdorf Regional und im Assistenzeinsatz tätig

945822_600572999960535_2050936397_nDer starke und anhaltende Regen in der Nacht auf den 02. Juni 2013 bescherte auch den Einsatzkräften der Ohlsdorfer Feuerwehren viel Arbeit.

In den frühen Morgenstunden wurden die beiden Feuerwehren der Gemeinde zu mehreren Einsätzen im Gemeindegebiet Ohlsdorf sowie für Assistenzeinsätze in Wiesen, Neukirchen und Altmünster alarmiert.

Im Ohlsdorfer Gemeindegebiet wurden mehrere Keller überflutet und mussten ausgepumpt werden. Verstopfte Kanäle sowie ein gemeldeter Murenabgang beschäftigten die Einsatzkräfte im Gemeindegebiet.

Über die Alarmierung der Bezirkswarnstelle Gmunden wurde ein Fahrzeug samt Mannschaft nach Altmünster alarmiert. Hier galt es die Feuerwehr Altmünster bei den zahlreichen Einsätzen zu unterstützen. Bis am späten Abend stand die Feuerwehr Ohlsdorf im Einsatz.

Mit einem wahren “blauen” Auge ist die Gemeinde bei diesen Jahrhunderthochwasser welches jenes aus 2002 in den Schatten stellt davon gekommen. Die nächsten Stunden bzw. der kommende Tag wird eine Bewährungsprobe für den Hochwasserschutz an der Donau sein. Hoffen wir das Beste.

Im Einsatz standen:
FF Ohlsdorf, 30 Mann, 5 Fzg. (KDO, MTF, LAST, LFB-A 2, RLF-A2000)

03. Juni 2013 – Unterstützung der Einsatzkräfte in Gmunden und Altmünster
Wie bereits am 02. Juni 2013 stand die Feuerwehr Ohlsdorf mit einer Mannschaft bei den umliegenden Feuerwehren im Einsatz. Bereits am frühen Morgen führte der Weg nach Gmunden. Dort wurden mit der Zille Versorgungsfahrten entlang der Esplanade durchgeführt. Ebenfalls mit dabei war das Löschfahrzeug mit Notstrom und weiteren Pumpen.

Am Nachmittag unterstützte die Mannschaft die Einsatzkräfte der Feuerwehr Altmünster. Mehrere Stunden lang galt es eine Tiefgarage auszupumpen. Gemeinsam konnte dieses Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden.
Im Einsatz standen:
FF Ohlsdorf, 10 Mann, 3 Fzg. (MTF, LFB-A2, ZILLE)

04. Juni 2013 – Wasserwehrstützpunkt im Assistenzeinsatz in Eferding
Am Dienstag- Vormittag kam über das Bezirksfeuerwehrkommando die Bitte die Einsatzkräfte in Eferdinger Becken zu Unterstützen. Die dort eingesetzten Zillenfahrer sind nach zwei harten Tagen bereits mit den Kräften am Ende. Da die Donau erst gegen Mittag sehr langsam zurückging, mussten bzw. werden noch tausende Fahrten mit der Zille nötig sein um alle eingeschlossenen Personen zu versorgen.

Gemeinsam mit den Feuerwehren Altmünster und Steyrermühl wurden unsere Zillenfahrer eingesetzt um diese Personen zu erreichen. Im Einsatz standen:
FF Ohlsdorf, 8 Mann, 2 Fzg. (MTF, ZILLE)

Am morgigen Mittwoch steht die Versorgung der eigenen Gerätschaften im Vordergrund. Diese müssen nach und nach gewartet werden um wieder bestmöglichst zu funktionieren. Leider wie bei jedem derartigen Hochwasser kam es auch zu Schäden an den Geräten und an der Persönlichen Schutzausrüstung. Hier hofft die Feuerwehr wieder auf Unterstützung um diesen Finanziellen Schaden ausgleichen zu können.

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