Einsatzübung: Suchaktion, Person nach Forstunfall gepfählt

Am Donnerstag, 31. Oktober 2013 stand die Abschlussübung 2013 auf dem Programm.

Angenommen wurde ein Forstunfall mit einer vermissten Person. Der Forstarbeiter konnte beim Notruf seinen genauen Standort nicht nennen, nur ungefähr. Als Einsatzleiter und Gruppenkommandanten wurden bei der Übung jüngere Kameraden ans Ruder gelassen, um den Ablauf zu lernen und vor allem die Angst des “Befehlens” zu nehmen, erfahrene Kameraden Unterstützten diese bei der Arbeit.

Am Einsatzort wurde das Gebiet eingegrenzt und ein Suchfeld eingeteilt. Danach begann die Suche im Waldstück von einer Seite aus und wurde in einer Kette bestehend aus mehreren Kameraden durchgeführt. Fast am Ende des Waldes konnten die Suchmannschaften die vermisste Person finden. Dieser war zwischen Bäumen eingeklemmt und ein Ast durchbohrte Augenscheinlich seinen Körper.

Die Person wurde sofort betreut und umliegende Baumstämme gesichert und lose Äste zur Seite getragen. Da die Einsatzfahrzeuge mit den Gerätschaften am anderen Ende des Waldes standen, mussten diese umgehend ihren Standort zur Fundstelle ändern.

Mit Hilfe der Motorsäge wurde mehr Platz geschaffen. Die Bogensäge wurde zum Abschneiden des Astes verwendet, welcher das Opfer Pfählte. Diese Arbeiten wurden allesamt behutsam und ruhig durchgeführt. Danach konnte erst mit Hilfe der Hebekissen begonnen werden den Baumstamm zu heben und die Person zu retten. Mit der Universaltrage wurde die Person im Anschluss aus dem Waldgebiet gebracht.

Im Anschluss fand direkt vor Ort eine Nachbesprechung statt, wobei auf kleinere Fehler aufmerksam gemacht wurde. Dennoch gebührt auch unseren jüngeren Kameraden ein großer Respekt, da diese die gestellten Führungsaufgaben bestens erledigt haben.

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