Atem- und Körperschutz

jahresbericht_2010asNicht nur bei Bränden oder Unfällen mit chemischen Mitteln ist der Körper bzw. Atemschutz lebenswichtig. Auch im technischen Bereich wie zum Beispiel bei der Rettung von Menschen aus Silos oder Tieren aus Senkgruben wird der Atemschutz verwendet.

Dass das Tragen des Atemschutzes lebenswichtig sein kann, zeigt die Tatsache, dass jährlich schwere Unfälle ohne Atemschutz passieren. Um so ein Gerät tragen zu dürfen, muss der jeweilige Träger bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Neben der körperlichen und geistigen Eignung ist die Atemschutzuntersuchung das „Zertifikat“ für den Träger. Diese Untersuchung muss alle drei Jahre wiederholt werden.

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Nach der Atemschutztauglichkeit zählt der schwerste Kurs an der Oö. Landesfeuerwehrschule, der Atemschutzlehrgang zur weiteren Voraussetzung. Mittlerweile kann eine Atemschutzträgerausbildung auch in der eigenen Feuerwehr durchgeführt werden und gilt ebenso wie der Kurs an der Feuerwehrschule.

Das technische Equipment muss ebenfalls bestens funktionieren und gewartet werden. Das bei der Feuerwehr Ohlsdorf verwendete System wird seit Jahrzehnten verwendet und ist immer auf dem neuesten Stand der Technik. Zwei Stück 200bar Stahlflaschen mit 4 Liter Volumen versorgen den Atemschutzmann mit unabhängigem Sauerstoff. Die Panoramamaske bietet dem Träger sehr viel Aussicht rundum. Da diese Gerätschaften im Einsatzfall 100 prozentig funktionieren, ist es wichtig nach jedem Einsatz oder jeder Übung diese Geräte auf Vollständigkeit und Funktionalität zu überprüfen.

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Dies wird von den Atemschutzträger selbstständig durchgeführt. So werden die leeren Flaschen gewechselt, die benützen Masken gewaschen, getrocknet und vakuumverpackt und wieder im Fahrzeug verstaut.

Jährliche Überprüfungen der Masken, der Flaschen und der Tragegestelle stehen natürlich auch auf dem Programm. Gefüllt werden die leeren Flaschen bei der Betriebsfeuerwehr Steyrermühl, welche einen Füllkompressor und das Atemschutzfahrzeug des Bezirkes stationiert hat.

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Hierbei gilt den Kameraden ein großer Dank, dass diese auch bei den Übungen immer wieder zur Verfügung stehen.

Ein besonderer Dank ergeht an die Kameraden/innen der Feuerwehr Ohlsdorf, welche die Geräte und die Wartung meist selbstständig durchführen und dem Atemschutzwart HBM Gerald Baldinger und dem Atemschutzwart– Stellvertreter HFM Martin Weber.

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Atemschutztrupp im Einsatz