LAST

Lastfahrzeug

 

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Funkrufname: Last Ohlsdorf

Technische Daten:
VW Transporter TDI
70 PS
Baujahr 2003
Besatzung: 1:2

Der erst im Jahr 1994 in Dienst gestellte LAST der Marke Mercedes, welcher bis 2003 der Feuerwehr Ohlsdorf als Kommandofahrzeug diente, wurde im Jahr 2011 gegen einen jüngeres Modell ausgetauscht. Zwar hoffte die Feuerwehr den alten LAST noch über die Bauzeit des Zubaus beim Gerätehaus in den nächsten Jahren zu bringen, aber der Rost schlug gravierende Einschnitte am Fahrzeug wobei eine Reparatur aus Wirtschaftlichen Gründen bei weiten nicht mehr dafür stand.

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Nun war die Feuerwehr auf der Suche nach etwas brauchbaren und vor allem leistbaren. Nach intensiver Suche wurde ein VW T4 Transporter in Gmunden gefunden. Das 2003 erbaute Fahrzeug erwies sich am praktischsten und ist für das Baujahr sehr gut erhalten. Auch ein positiver Ankaufstest bestätigte dies. Da das Fahrzeug in Original weiß ist, wurden mit der Grafikfirma R-Design aus Gmunden mehrere Vorschläge zum bekleben durchgearbeitet.

In knapp 180 freiwilligen Arbeitsstunden wurde in Eigenregie aus dem weißen Transporter ein Feuerwehrfahrzeug. Neben dem Ankauf eines gebrauchten Lichtbalken welcher das selbige Modell ist wie beim KDO und MTF wurde hinten eine Verkehrswegeinrichtung installiert.

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Der Blaulichtbalken vorne am Dach beinhaltet neben dem blauen Drehlicht einen 360° Suchscheinwerfer, eine seitliche und nach vorne strahlende Umfeldbeleuchtung und eine Verkehrsweganzeige von vorne. In der vorderen Stoßstange befinden sich zwei LED Straßenräumer in blau. Hinten wurde wie bereits erwähnt ebenfalls eine Verkehrsweganzeige sowie blaue und Orange LED Blitzer montiert. Die Bedienung aller Elemente wird im inneren durchgeführt. Sitzplätze hat das Fahrzeug für drei Einsatzkräfte. Aus der Praxis wurde gleich ein Fahrzeug mit nur drei Sitzplätzen gesucht, da dieses Auto meist in Verbindung mit dem KDO und RLF ausrückt. Ein Fahrzeugfunkgerät rundet den Mannschaftsraum ab und sorgt für die Verständigung aller Einsatzkräfte untereinander

Der Laderaum wurde geteilt und somit stehen zwei unabhängige Geräteräume zur Verfügung. Bei der Schiebetür auf der Beifahrerseite wurde ein Geräteraum frei gehalten um bei größeren Einsätzen wie Brand bzw. technischen Gerätschaften zu transportieren. Dieser Geräteraum steht auch der Mannschaft zum Altpapiertransport zur Verfügung.

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Der hintere Geräteraum wurde rein für Öl bzw. Betriebsmittel eingerichtet. Neben einigen Säcken an Ölbindemittel stehen der Einsatzmannschaft Schaufel und Besen, Bindemittel– Streuwagen, sowie Ölspur Verkehrsschilder zur Verfügung. Ebenso ist ein leerer Behälter für das benützte Ölbindemittel mit an Bord. Um die Sicherheit der Einsatzstelle zu gewähren wurde auch Triopane, sowie Feuerwehrwarnwesten und zwei Anhaltestäbe in Form von Taschenlampen mit in das Fahrzeug aufgenommen. Ebenso zählt ein 6 Liter Dauerdrucklöscher mit frostsicheren Schaummittel zur Ausstattung.

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Warum ein weiß-rotes Fahrzeug und kein rot-weißes?? Da die Grundfarbe des Fahrzeuges weiß ist, wäre eine Umlackierung in das schöne Feuerwehrrot preislich nicht machbar gewesen. So wurde entschieden das Fahrzeug zu bekleben. Da ein vollflächiges Bekleben ebenfalls ein Vermögen gekostet hätte, wurde eine andere Art der Beschriftung gesucht. Mehrere Vorschläge wurden erarbeitet und konnten vereint werden. Das Fahrzeug ist als Feuerwehrfahrzeug gekennzeichnet und bei der Oö. Landesregierung typisiert worden. Somit entspricht es der Straßenverkehrsordnung und darf als Einsatzfahrzeug verwendet werden.

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Sämtliche Innen bzw. Adaptierungsarbeiten wurden von Kameraden der FF Ohlsdorf durchgeführt. Aber auch den Wirtschaftstreibenden darf für die Unterstützung beim Projekt gedankt werden. Uns unterstützen folgende Firmen bei der Umsetzung: Tomandl & Gattinger / Regau, SBS Maschinenbau / Laakirchen, Sound-Light-Show / Ohlsdorf, Elektrounternehmen Leutgeb / Ohlsdorf, Tischlerei Katherl / Ohlsdorf, R-Design / Gmunden

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