Brandübung -> Wasser aus Brauchwasserbecken eines Familienhauses

img_4691Am Donnerstag, 30. Mai 2013 stand die Wochenübung am Programm. Angenommen wurde in der Ortschaft Ruhsam ein Brand einer Wagenhütte.

Zwar verfügt die Ortschaft Ruhsam über einen Hydranten, dessen Leistung ist aber leider nur mäßig. Was tun wenn es dennoch zu einem größeren Brand in der Ortschaft kommt?? Mehrere Feuerwehren mit Tankwägen alarmieren wäre die eine Lösung, oder man bedient sich an den zahlreichen, in der Ortschaft bestehenden Reserven.

So wurde dieses Mal aus einem Brauchwasserbecken einer Familie in rund 100 Metern Entfernung angesaugt. Dieses 30m³ großes Becken würde gerade in der Anfangsphase die Wasserversorgung sicherstellen. Leicht zugänglich in der Garage konnte die Tragkraftspritze in Stellung gebracht werden und so konnte rasch Wasser zum Tankwagen befördert werden.

In der Wagenhütte wurden zwei Personen vermisst, welche vom AS- Trupp geborgen wurden. Gefährliche Stoffe und Gasflaschen wurden ebenfalls geborgen bzw. gekühlt.

Nach rund einer halben Stunde waren alle Ziele erreicht. Resümee der Übung. Es gibt in Ortschaften sehr viele “versteckte” Wasserreserven welche im Einsatzfall wertvoll sein können. Neben diversen Brauchwasserbecken kann auch ein Pool als Wasserversorgung in Erwägung gezogen werden.

Kommentar hinterlassen